Beim Transport von Stahlcoils spielt die Positionierung jeder einzelnen Einheit eine entscheidende Rolle für die Betriebssicherheit und den Erhalt des Produkts. Die beiden gängigsten Konfigurationen sind „Auge nach oben“, bei der die zentrale Öffnung des Coils nach oben zeigt, und „Auge zur Seite“, bei der die Öffnung horizontal ausgerichtet ist.
Bei der Ausrichtung „nach oben gerichtet“ steht die Spule aufrecht und ähnelt einem Rad. Diese Anordnung wird typischerweise für Kurzstreckentransporte oder die Lagerung von Spulen in Lagerhallen gewählt. Obwohl diese Methode das Be- und Entladen erleichtert, birgt sie bei Langstrecken- oder Seetransporten gewisse Risiken. Vertikale Spulen neigen dazu, bei Vibrationen oder Stößen zu kippen, zu verrutschen oder zusammenzubrechen, insbesondere bei kleiner Auflagefläche und unzureichender Stütze.
Andererseits positioniert die Anordnung Auge-zur-Seite dieSpulehorizontal, wodurch die Last gleichmäßig auf einer stabilen Unterlage verteilt wird. Diese Anordnung erzielt einen niedrigeren Schwerpunkt und bietet eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Rollen und Verrutschen. Verwendung von Holzkeilen, Stahlband,Mithilfe von Spannvorrichtungen können die Spulen fest fixiert werden, um Bewegungen während der Fahrt zu verhindern.
Internationale Transportrichtlinien, darunter der IMO CSS-Code und EN 12195-1, empfehlen die horizontale Verladung sowohl für Seefracht als auch für Lkw-Ferntransporte. Aus diesem Grund wenden die meisten Exporteure und Reedereien die seitliche Verladung (Eye-to-Side) als Standardverfahren an, um sicherzustellen, dass jede Spule in einwandfreiem Zustand – ohne Verformung, Rost oder Beschädigung – am Bestimmungsort ankommt.
Die Kombination aus geeignetem Blockieren, Abstützen undKorrosionsschutzDer Schutz von Stahlcoils hat sich als sicherste Methode für den globalen Warentransport erwiesen. Diese Methode, bekannt als „Eye-to-Side“-Verladung, ist heute die effektivste Lösung für den Gütertransport.
Veröffentlichungsdatum: 29. Oktober 2025







